Behördenfehler können zu Kindergeldanspruch führen

29. Januar 2009 in Ausbildung



Kindergeldanspruch durch Fehler der ARGE

Wenn durch Sachbearbeiter Behördenfehler in der Bundesagentur für Arbeit geschehen, kann das möglicherweise positive Folgen für Kindergeldberechtigte Eltern haben.

In einem neuen Gerichtsurteil des Saarländer Finanzgerichtes, nachzulesen unter Aktenzeichen 2 K 1016/08 hatte sich im vorliegenden Fall ein Vater bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos gemeldet. Dabei wurde versehentlich durch den zuständigen Sachbearbeiter auch die Tochter des Arbeitslosen als arbeitslos gemeldet.

Bedingt durch die Arbeitslosmeldung entstand ein Kindergeldanspruch. Allerdings wurde dies nur möglich, weil die Tochter noch unter 21 Jahre alt war. Das vollendete 21. Lebensjahr ist die Grenze für den Bezug von Kindergeld, wenn keine praktische oder schulische Ausbildung vollzogen wird. Das Gleiche gilt auch, wenn sich der Zeitraum oder die Übergangszeit zwischen Schule und Ausbildung/Weiterbildung verzögert hat.

Die Bundesagentur für Arbeit wollte nach vier Monaten, als der Fehler auffiel, die Arbeitslosmeldung rückgängig machen. Diese scheiterte jedoch vor dem Saarländer Finanzgericht. Die Richter entschieden zu Gunsten des Kindergeldberechtigten. Das Finanzgericht teilte in einer Erklärung mit, dass es nicht von Bedeutung ist, ob die Arbeitslosmeldung aus reinem Versehen oder wissentlich verursacht wurde.

Der Kindergeldanspruch für diese Monate blieb gewahrt und die Familienkasse war dadurch zur Zahlung von Kindergeld gesetzlich verpflichtet.

Tipp: Überprüfen Sie nun genau, ob Ihr volljähriges Kind aufgrund seines Alters und derzeitigen Status eventuell noch einen Anspruch auf Kindergeld erzielen könnte.

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15 Antwort auf Behördenfehler können zu Kindergeldanspruch führen

  1. Hallo,ich habe folgendes Problem:ich habe im Februar 2008 meine Lehre zur Einzelhandelskauffrau erfolgreich absolviert und in den 2,5 Jahren auch Kindergeld bezogen da ich nicht mehr bei meinen Eltern wohne.
    2007 wurde meine “bedürftigkeit” erneut überprüft und ich musste Angaben zu meinem Verdienst Leisten.Unsere Personalabteilung hat diese ausführlichen Angaben, fristgemäß an die Familienkasse übermittelt.Mein Kindergeld wurde also neu berechnet und nach ein paar Monaten wieder bewilligt.Im dritten Lehrjahr erhielt ich erneut ein Schreiben, dass sich nun mein Verdienst erhöht habe und dadurch mein Recht auf Kindergeld erneut überprüft werden müsse.Also erfolgte die gleiche Prozedur erneut.fast ein halbes Jahr wartete ich auf Antwort,doch bei jedem Anruf meinerseits erklärte man mir, dass die Berechnung noch nicht Abgeschlossen sei.Kurz bevor meine Lehre Endete erhielt ich ein Schreiben das die Berechnungen nun Abgeschlossen seien und ich eine Nachzahlung erhalten würde und mir auserdem das Kindergeld weiterhin bewilligt wird.
    Vor etwa 1,5 Monaten erhielt ich erneut ein Schreiben in dem mir mitgeteilt wurde das ihnen ein Fehler bei der Berechnung unterlaufen sei und ich das Gesamte Kindergeld von Januar2007 bis einschließlich Februar2008 zurück zahlen solle.Man gab mir noch die Möglichkeit eine Stellungsnahme zu übermitteln und ein Formular zu den Werbungskosten…
    ich habe meinen Verdienst aus diesen Zeitraum nun grob überschlagen und habe die pauschale von 920Euro Werbungskosten berüksichtigt,liege aber trotzdem ca. 70Euro über der Grenze.
    Was soll ich nun tun?Das ist eine unheimliche Menge an Geld die ich nicht aufbringen kann.Außerdem trifft mich meiner Meinung nach keinerlei Schuld.Ich habe ordnungsgemäß alle Angeforderten Informationen übermittelt,und es würde 2x bewilligt.
    Einen Anwalt kann ich mir eigentlich nicht leisten schon garnicht wenn ich am Schluss noch zusätzlich für die Anwalts/Prozesskosten aufkommen muss.

    Bitte helft mir.Bin im Moment ziemlich verzweifelt.

    Lg Sarah

  2. Hallo Sarah,

    als erstes mal Ruhe bewahren. Der Artikel zeigt Dir das Du nicht zurückzahlen mußt.

    Einen Anwalt mußt Du hierfür nicht nehmen. Denn einfach einen Widerspruch einlegen, Text: Hiermit lege ich Widerspruch gegen den Bescheid vom (Datum, KG-Nr.) dafür wird generell kein Anwalt benötigt.

    Es wird dennoch oftmals durch die Familienkasse versucht eine Rückzahlung des Kindergeldes zu erwirken. Die meisten Betroffenen legen nicht gerne den Widerspruchsweg ein bzw. wollen lieber Ihre Ruhe und zahlen. Die Prüfung ob die Familienkasse berechtigt oder nicht, fällt in vielen Fällen sehr schwer und wird dann eben so wie es ist akzeptiert. Vor allem deswegen, weil der Bescheid ja von einer Behörde kommt. Aber auch hier schleichen sich mal Fehler ein, denn auch dort arbeiten nur Menschen.

    Willst Du jetzt also dennoch für Dich Dein Einkommen korrekt nachrechnen, dann nehme Dein Bruttoeinkommen abzüglich Deiner Sozialabgaben (Arbeitnehmeranteil!), der pauschalen Werbungskosten (evtl. hattest Du ja auch erhöhte Ausgaben, durch Prüfungsbücher, Zusatzkurse zur Prüfungsvorbereitung usw.) und schon hast Du Dein Netto-Jahreseinkommen. Die Jahres-Nettoeinkommensgrenze liegt bei 7.680 Euro.

    Hoffe, daß Dir die Angaben und Informationen etwas weiter helfen. Falls Du noch Fragen hast informiere uns einfach, wir oder ein User werden Dir bestimmt weiter helfen können.

    Vielleicht hältst Du uns auch mal auf dem Laufenden und informierst über die Vorgehensweise Deiner Familienkasse.

    Liebe Grüsse

    Michaela

  3. Hallo Michael,

    ich habe mich zwischenzeitlich bei einem Anwalt informiert,der mir riet etweder Widerspruch zu leisten oder gleich einen Antrag auf Erlass zu stellen.
    Dies hab ich dann auch getan,aufgrund meiner momentanen finaziellen Lage kann ich unmöglich den von mir verlangten Betrag zahlen.Da ich momentan schon einige Beträge in Raten abzahle und mein Einkommen nicht sehr hoch ist.Also hab ich meine kompletten Einnahmen und Ausgabe säuberlich aufgelistet,und einen Antrag auf Erlass gestellt…und per Einschreiben weggeschickt.Von der Familienkasse wurde dieses Schreiben genau wie mein erstes komplett ignoriert.Inzwischen habe ich bereits eine Zahlungsaufforderung mit Überweisungsschein bekommen, in der zwar steht das ich innerhalb eines Monats Widerspruch erheben kann jedoch trotzdem das Geld sofort überweisen muss/soll.
    Ich bin momentan sehr ratlos da ich selbst vorübergehend die Summe nicht aufbringen kann.
    Mir wird wohl nichts anderes übrigbleiben als erneut einen Brief zu schreiben da ,mein Anrag auf Erlass komplett ignoriert wurde…

    Falls du oder irgendjemand noch einen guten Tipp oder Rat hat, lasst es mich wissen…bin für jede Art von Hilfe dankbar!

    LG Sarah-Ann

  4. Hallo Sarah-Ann,

    die Gebühren für den Rat des Anwalts hättest Du Dir wirklich sparen können.

    Nochmals als INFO ….ruhig bleiben, denn Du hast keinen Fehler gemacht,
    es kann Dir nichts passieren.

    Vorab nun folgende Fragen:

    Hast Du nun einen Antrag auf Erlass gestellt und gleichzeitig auch einen Widerspruch eingelegt?

    Danach kann ich Deine Fragen etwas konkreter beantworteten.

    Wichtig:
    Die Zahlungsaufforderung mit Überweisungsschein kommt von einer anderen Abteilung, d.h. der zentralen Kassenstelle. Dein Brief an Deinen zuständigen Sachbearbeiter wird nicht gesehen. Somit läuft das Schreiben an Deinen Bearbeiter und dieser gibt erst nach Bearbeitung die Info an die Kassenstelle weiter.

  5. hallo Michael,
    vielen Dank für die schnelle Antwort!
    zu deiner frage,nein, ich habe nur einen Antrag auf Erlass gestellt hätte ich wohl auch gleichzeitig widerspruch erheben sollen?Das wusste ich nicht.
    Ich dachte jedoch,dass es bei einem Widerspruch sowieso auf ein Mahnverfahren hinausläuft….da eine erneute Prüfung, mir, denke ich nichts bringt.
    Ich habe es schon ein paar mal durchgerechnet und komme immer wieder zum gleichen Ergebnis.Damals muss der Familienkasse wirklich zweimal dieser grobe Fehler unterlaufen sein.Selbst euer Beispiel ging ja bis vor´s Finanzgericht und da liegt meine Sorge… da die Anwaltskosten ja enorm sein können.

    LG Sarah-Ann

  6. Hallo Sarah-Ann,

    kurz zur Info: Du schreibst mit “Michaela” nicht mit michael. ;-

    War das ein Einschreiben mit Rückschein? Wenn ja, dann mußt Du nichts mehr dazu schreiben, sondern abwarten. Du hast ja eine Bestätigung in der Hand.

    Wie hoch waren denn Deine Bruttoeinnahmen im vollen Jahr 2007, bzw. Januar und Februar 2008. Wie hoch Deine Sozialabgaben in 2007 und 2 Monaten 2008. Wie hoch die “tatsächlichen Werbungkosten” oder hast Du diese nur pauschal angesetzt? Hattest Du die Pendlerpauschale mit angesetzt oder war die Wegstrecke zu gering und Du hast diese weggelassen?

    Übrigens die Pfändungsgrenze liegt neuerdings bei 989,99 Euro für eine Person. Wie hoch ist denn Dein derzeitiges Nettoeinkommen? Denn hier kann auch möglicherweise aus Billigskeitsgründen angesetzt werden, d.h. keine Zahlung.

    Übrigens wer wenig verdient hat das Anrecht einen Antrag auf Prozesskostenhilfe zu stellen. Dieser steht jedem ganz legal zu!

    Aber noch einmal, Du solltest Dich wirklich nicht zu sehr verrückt machen und Ruhe bewahren. Schicke doch einfach mal Dein Zahlenmaterial wie oben angegeben, laß uns mal sehen, was wir da machen können.

    Lieber Gruß

    Michaela

  7. Liebe Michaela, ;-)
    (sorry für das Missverständnis!)
    Also mein Verdienst liegt derzeit bei ca.1000euro netto( Mal mehr mal weniger)das liegt daran,dass ich eigentlich nur einen Teilzeit Job (450 euro festverdienst)habe.Alles was ich darüber beziehe hängt von der Anzahl meiner Überstunden ab.Und die hängen wiederrum davon ab wie viel zu tun ist.Fakt ist dass ich wirklich nur ein paar Euro über der Greze lag und daher keinen Anspruch auf Kindergeld hatte…
    Zum Thema Rechtskostenbeihilfe:Ich hatte vor ein 16 Jahren einen Fahrrad Unfall und war leider durch meine Mutter nicht Haftpflicht versichert…das erste Verfahren wurde niedergelegt…jedoch klagte die Krankenversicherung des Mitbeteiligten die gesamten Rehakosten bei mir ein….ich hatte Rechtskostenbeihilfe…und wurde zu einer Teilschuld von einem drittel schuldig gesprochen.dh ich zahle diese Raten bereits ab.
    Vor ca.einem Jahr bekam ich einen Brief bezüglich meiner Rechtskostenbeihilfe von damals,in dem man mir mitteilte,dass sich meine Finanzielle Lage ja verbessert habe(war zur zeit des Verfahrens noch Azubi) und ich deswegen die damals gewährte Rechtskostenbeihilfe nun zurück zahlen müsse.Man forderte meine Geamten Einnahmen und ausgaben an und ich zahle dies nun zusätzlich Monatlich ab.(Hatte leider schon viel Pech )
    Daher denke ich das ich das Thema Rechtskostenbeihilfe schon mal vergessen kann.
    Ich habe jedoch zwischenzeitlich wieder Post der Familienkasse erhalten, in der steht,dass mein Antrag auf erlass Abgeleht wurde.
    Es steht dort ,ich zittiere:”Nach §227 AO darf die Bundesagentur für Arbeit Forderungen nur erlassen wenn deren Einziehung nach Lage des Einzelfalles unbillig wäre.
    Unbillikeit liegt insbesondere dann vor,wenn die wirtschaftliche Existens des Schuldners durch die Einziehung der Forderungen vernichtet oder ernsthaft gefährdet wird.
    dies ist in Ihrem Fall nicht gegeben,weil sich durch einen Erlass die wirtschaftliche Lage nicht verbessert,insbesondere weil andere Gläubiger weiterhin Forderungen verfolgen.
    Ich bitte Sie mir bis zum 20. 03. 09 ein konkretes Tilgungsangebot zu unterbreiten, da auch andere Gläubiger von Ihnen bedient werden…….etc”

    Also ich denke mir bleibt jetzt nichts anderes übrig als kleinbei zugeben da ich mir weitere und höhere kosten einfach nicht leisten kann.
    Ich werde mal Anfragen ob ich auch Zehn Euro Raten leisten kann….mehr geht nämlich im moment nicht.
    Weiß bloß nicht wie ich das genau formuliere und ob sie diese geringe Rate überhaupt aktzeptieren….

    Ich möchte mich trotzdem bei dir für deine Hilfe bedanken….
    Wünsch mir Glück.
    Sarah

  8. Liebe Sarah-Ann,

    leider hört sich Deinen Angelegenheit ziemlich verfahren an.

    Wahrheitsgemäße Angaben sind auch ok, aber in Deinem Fall führten Sie zur Ablehnung der Billigkeit durch die Familienkasse. Dies ist nicht korrekt. Willst Du wirklich weiterhin diese gesamten Gläubiger bedienen?? Du verdienst wenig und bei einer tatsächlichen Lohnpfändung zahlst Du fast nichts. Oder wäre nicht vielleicht eher ein Vergleich bis hin zur evtl. Insolvenz für Dich interessant? Zumindest hast Du denn Ruhe und brauchst fast nichts zahlen, auch nicht an die Familienkasse, obwohl ich immer noch der Meinung bin, das da etwas fehlerhaft läuft.

    Generell kann man ein Schreiben senden: Hiermit biete ich Ihnen aufgrund meiner wirtschaftlichen Verhältnisse eine Ratenzahlung in Höhe von 10 Euro an….
    Würde ich aber nicht tun…

    Wie alt warst Du denn bei diesem Fahrradunfall??? Wirklich erst 16 J.???
    Warum mußt Du diese Kosten zahlen und nicht Deine Eltern? Wie alt bist Du denn mittlerweile??? Was zahlst Du für Deine Wohnung, Nebenkosten? Beziehst Du Wohngeld usw.??

    Rückzahlung der Prozesskostenhilfe bei Deinem Einkommen undenkbar.
    Auch da, dürfte etwas falsch laufen.

    Kindergeld – Nachzahlung >>>>>
    Also Du sagst, das Ausbildungseinkommen lag ein paar Euro über der Grenze, aber hast Du auch wirklich alles abgezogen und tatsächlich nichts vergessen?? Kommt gerne vor! Kann mir einfach nicht vorstellen, daß bei Dir nichts machbar sein soll.

    Hoffe Du meldest Dich bald wieder, helfe Dir gerne weiter. Bis bald.

    Gruß

    Michaela

  9. Hallo Michaela,
    danke für die schnelle Rückmeldung.Ein insolvenzverfahren kommt für mich eigentlich nicht in Frage…ich habe schon vor irgendwie aus dieser ganzen Misere herrauszukommen und irgendwann auch wieder mehr Verdienen zu können.
    Ja der Unfall war mit 16,jedoch können diese Kosten bis 4Jahre danach eingeklagt werden und in meinem Fall war die Krankenkasse des Herren schlau genug um kurz vor ablauf der Frist zu klagen….Warum das nicht auf meine Mutter ging weiß ich nicht…bei der wäre auch nichts zu holen gewesen ….aber naja.Vorbei.
    Du hast jedoch Recht,es wiederstrebt mir sehr erneut einfach klein bei zu geben jedoch rennt mir die Zeit davon.20.3 muss ich ein Tilgungsangebot abgeben….Hab überlegt jetzt noch Widerspruch einzulegen jedoch könnte ich mich da glaub ich nur auf die Ablehnung des Antrages auf Erlass beziehen.oder?
    Bräuchte auch einfach noch ein bischen Zeit jedoch macht mir der letzte Satz des Schreibens “ablehnung des Antrags…”Angst…in dem steht :
    “Durch die Einlegung des Einspruchs wird die Vollziehung des angefochtenen Verwaltungsaktes nicht gehemmt(§361 Abs.1AO)
    Sofern es sich bei der/den aufgeführten Forderung/en um einen Anspruch nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB2)handelt,hat mich der zuständige Träger mit der Wahrnehmung der Einziehung beauftragt.”
    Soweit ich das verstehe heißt das,dass egal was ich tue ob Einspruch oder nicht,werden mir Zinsen aufgebrummt für jeden Verzug oder sogar Pfändung?Oh mann,das das Ganze ja nicht meine Schuld sondern die der Familienkasse ist,davon ist garnicht die Rede.Komm mir vor wie ein Verbrecher….Sollte ich vielleicht doch noch schnell einen Anwalt aufsuchen und zumindest einen Brief verfassen lassen?kann mir das eigentlich echt nicht leisten aber irgenwas muss doch zu machen sein…

    So nun deine Fragen:Bin 21,Monatliches Festgehalt 454,75 mit Überstunden schwankt zwischen 800 und 1200 Euro netto,je nach Arbeitslage und bedarf.
    Miete einschließlich Nebenkosten 322,00Euro,Telefon/Kabel/internet 35,00,Versicherungen 105,46 Euro,Handy35,00Euro,Gez8,50 Euro,Busgeld um meine Arbeitsstätte aufzusuchen 45,00Euro,
    Ratenzahlung aufgrund meines Unfalles100,00Euro,Ratenzahlung aufgrund der Rechtskostenbeihilfe 30,00Euro.

    Und diese Daten gab ich auch der Familienkasse…

    Liebe Grüße,
    und Danke erneut!

    Sarah-Ann

  10. Hallo Sarah,

    hast du nun ein Tilgungsangebot abgegeben und wenn ja in welcher Höhe?
    Und welche Zahlungsmodalitäten hast Du angegeben? Oder willst Du lieber nicht klaglos aufgeben, wie weit bist Du mittlerweile? Welchen Weg möchtest Du gerne gehen?

    Falls nicht gibt es tatsächlich Möglichkeiten die Frist nach hinten zu schieben. Wer aus gesundheitlichen Gründen (Krankheit) oder aus beruflichen Gründen (Überstunden usw.) angibt, hat ein Anrecht auf eine weitere Fristverlängerung von mindestens vier Wochen.

    Nur wer wagt, der gewinnt. :-)

    TiPP.: Die Formulierung “aus Billigketisgründen ist unbedingt bei zu behalten.

    Liebe Grüsse

    Michaela

  11. Hallo Michaela,
    Neuester Stand der Dinge:Habe ein vorläufiges Tilgungsangebot von 10€ angegeben und Gleichzeitig Widerspruch eingelegt….da ich mit der Vorgehensweise einfach nicht zufrieden bin und auch nicht einsehe warum bei mir kein Billigkeitsgrund vorliegen solle…
    Habe auch bereits Antwort bekommen,mein vorläufiges Tilgungsangebot wurde Anerkannt!(juhu,schon mal ein kleiner Lichtblick)
    Jetzt habe ich diesen Mittwoch einen Termin (reines Beratungsgespräch) beim Anwalt.Kann mir das eigentlich nicht leisten jedoch kommen die mir Zahlungsbedingt etwas entgegen und ich erhalte etwas Unterstützung sodass ich dies schon hinbekomme….möchte einfach nichts unversucht lassen,da ich nicht erneut klein bei geben möchte!
    Mal sehen was dabei rauskommt.Falls die mir auch sagen es lohnt sich dagegen Vorzugehen muss ich mir mal überlegen wie ich weiter Verfahre…
    Ich halte dich auf jeden Fall auf den Laufenden ;-)

    Liebe Grüße,

    Sarah-Ann

  12. Hallo Sarah,

    Du wirfst tatsächlich gutes Geld dem schlechten hinterher.

    Unterstützung?! Beratung durch einen Anwalt mit dem Hinweis, das man Dir keine Erfolgsgarantie geben kann? Oder das schaffen wir schon… letztendlich zahlst Du aber auch hier wieder nur… ohne Erfolg.

    Schreibe doch einfach selbst!!! Einen Anwalt kannst Du immer noch konsultieren, zu jedem Zeitpunkt!!! Du schaffst das ganz bestimmt alleine!!!
    Bin ich mir sicher!

    Denn nach alledem was und vor allem wie Du schreibst glaube ich, daß Du wirklich keinen Anwalt benötigst. Ein Schreiben kannst auf jeden Fall selbst verfassen. Du hast doch hier im Blog Hilfestellung durch Betroffene und andere gefunden …

    Hier mal ein kleiner Lichtblick für Dich :-) : Dadurch, dass Du das Tilgungsangebot abgegeben hast, läßt Dich die Familienkasse in Ruhe. Im Gegenzug kannst Du selbstverständlich unabhängig der monatlichen 10 Euro-Zahlung den Klageweg usw. gehen. Wird die Unbilligkeit in Deinem Fall tatsächlich rückwirkend festgestellt, stehen Dir die bereits geleisteten monatlichen Zahlungen zu. In diesem Fall muß Dir die Familienkasse die gezahlte Summe zurück überweisen.

    Ganz wichtig, Prozeßkostenhilfe steht Dir sicherlich zu. Die Kosten für ein Gerichtsverfahren werden an der Summe festgemacht. Stell einfach Deinen PKH-Antrag, eine Ablehnung wäre der schlimmste Fall.

    Nochwas DU verdienst als Teilzeit-Angestellte nur 450 Euron und weißt nie was am Ende des Monats tatsächlich rauskommt. Somit kann das andere nicht voll angerechnet werden. Schon gar nicht in der heutigen Zeit!

    Achso hast Du eigentlich eine Rechtschutzversicherung?

    Hoffe es hilft Dir etwas weiter.

    Gruß

    Michaela

  13. Liebe Sarah,

    ganz vergessen…

    Beantworte mir doch bitte noch diese Fragen:

    Wie hoch war Dein Brutto-Jahreseinkommen in 2007, wie hoch die Sozialabgaben und die tatsächliche Höhe Deiner Werbungskosten??
    War die Ausbildung in Ost- oder Westdeutschland?

    Hattest Du einen weiten Anfahrtsweg von der Wohnung zum Arbeitsplatz?
    Welche Wegstrecke mußtest Du denn von der Wohnung zur Berufsschule zurücklegen? Oder mußtest Du danach an manchen Tagen evtl. sogar in den Betrieb zurück zur Arbeit? Gab es überbetriebliche Maßnahmen, dazu Wegstrecken?

    Ich frage deshalb nochmals nach, da ich mal im Schnitt die Ausbildungsvergütung aus 2007 angesehen habe. Ich komme in Deinem Fall unter die Jahres-Nettoeinkommensgrenze!

    Also, freu mich auf eine Antwort. Helf Dir gerne weiter. ;-

    LG

    Michaela

  14. Hallo Michaela,

    fuer uns stellt sich im Moment folgende Situation dar:

    Ich bin im Sommer 2007 nach Ireland uebersiedelt und meine Frau und die 3 Kinder blieben noch fuer 1 Jahr in Deutschland zurueck. Da ich bisher das Familiengeld bezogen hatte, informierten wir die Familienkasse darueber. Diese meinten “kein Problem, dann zahlen wir das Kindergeld an Ihre Frau” und sandten meiner Frau auch das Antragsformular zu. Nach 8 Monaten bekamen wir dann ein Schreiben (plus gleichzeitiger Einstellung der Kindergeldzahlung), in dem man den Verdacht aeusserte ich koennte auch in Irland Kindergeld beantragt haben. Diesen Verdacht konnte ich aber widerlegen. Nach weiteren 5 Monaten wurden wir aufgefordert, das Kindergeld fuer 8 Monate rueckwirkend zurueckzuzahlen, da es uns nicht zustehen wuerde, da ich ins Ausland uebersiedelt bin und damit die Familie und ich in das Sozialsystem von Irland uebergetreten bin. Rechtlich scheint ja diese Ansichtsache in Ordnung zu sein, aber eingentlich war es nicht mein Fehler, dass wir weiterhin KG in Deutschland bezogen haben, da wir die Familienkasse darueber zeitnah informiert hatten. Einspruch habe ich natuerlich gemacht, mittlerweile ist aber auch die Frist der Rueckzahlung abgelaufen und man hat mir die erste Mahnung zugestellt. Eine Antwort auf meinen Einspruch habe ich aber bis heute nicht.

    Was ist zu tun ?
    Danke
    Christian

  15. Hallo zusammen

    habe folgende Frage:
    Hab meine Ausbildung zum Elektroniker absolviert und Januar 2009 abgeschlossen.Hab dann von Januar bis August als Facharbeiter gearbeitet.
    Ab September 2009 hab ich dann die FOS besucht.Leider wurde mein Kindergeldanspruch für September 2009- Dezember 2009 abgelehnt mit der Begründung sie bräuchten einen Nachweis ab wann ich Ausbildungswillg war d.h. wann ich mich beworben habe an der Schule.Dies war jedoch schon im März und so habe ich zuviel Geld für die Grenze von 76.. verdient.Bei mir läuft das Kindergeld über den öffentlichen Dienst.Meine Schulkollegen haben jedoch alle Kindergeld über das Arbeitsamt bekommen und bei ihnen wurde es bewilligt.Sie haben auch nicht weniger verdient im Jahr 2009.

    Kann mir jemad helfen??

    danke
    Carpe diem

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