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Netto-Einkommensgrenzen beim Kindergeld

11. Dezember 2007 in Allgemein



Die gesetzliche Einkommensgrenze beim Kindergeld beläuft sich im Jahr 2007 auf Euro 7.680 und auch für das Jahr 2008 bleibt diese bisher unverändert.

Bei den Einkommensgrenzen zum Kindergeld handelt es sich um Nettoeinkommensgrenzen, auch Jahresgrenzbetrag genannt.

Das erwachsende Kind darf max. Euro 7.680 Nettoeinkommen und zusätzlich den gesetzlichen und pauschalen Werbungskostenfreibetrag in Höhe von Euro 920 zzgl. der gezahlten Sozialabgaben laut den Angaben der Lohnsteuerkarte (oder vorab der Lohn- und Gehaltsabrechnung zu entnehmen) verdienen.

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15 responses to Netto-Einkommensgrenzen beim Kindergeld

  1. hallo !
    Kindergeld wurde seit November 2007 bei meiner Nichte nicht mehr bezahlt.(Nettoeinkommen 7770,50€) Ziehe ich aber die Werbungskosten von 920€ als Pauschalbetrag ab,liegt das Einkommen doch bei 6850,50€ und es müsste doch Kindergeld geben.Sehe ich das richtig?
    Lieber Gruß
    Conny

  2. Liebe Michaela,
    herzlichen Dank für die Hilfe,erhalte jetzt wieder Kindergeld für mein schwerbehindertes Kind ,welches über 27Jahre alt ist und noch in der Ausbildung.
    Lieber Gruß
    Cony

  3. Hallo,

    generell steht Ihrer Nichte nach diesen Angaben Kindergeld zu.

    Die Jahres-Nettoeinkommensgrenze um Kindergeld zu erhalten liegt bei € 7.680.

    Gehen Sie nun wie folgt vor: Nehmen Sie das tatsächliche Nettoeinkommen lt. Lohnsteuerkarte abzüglich der pauschalen Werbungskosten von € 920 (oder erhöhte, wenn mehr Kosten, nachweisbar durch Belege entstanden sind!) und abzüglich der Sozialabgaben des Arbeitnehmers. Dies ist dann das tatsächliche Netto-Einkommen, nach dem Ihre Nichte bei der Familienkasse Ihr Kindergeld errechnet bekommt.

    Sollte die Familienkasse dennoch den Antrag auf Kindergeld ablehnen, legen Sie innerhalb der vierwöchigen-Frist Widerspruch ein.

  4. Hallo Leute, bin neu auf dieser Seite, wer kann mir helfen?

    Folgender Sachverhalt: Meine Tochter (19)hat im März 2008 die Schule mit Abitur beendet. Im Oktober wird sie ein Studium beginnen. Auf meinen Antrag hin hat die Familienkasse Kindergeld festgesetzt. (Weiterzahlung ab April)

    Jetzt hat sie kurzfristig ein Jobangebot für 4 Monate bekommen.
    (sozalversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis). Sie hat heute die Arbeitsstelle angetreten. In der Zeit bis Juli wird sie die anteilige Grenze
    von(7680/12*9) abzüglich der anteiligen Werbungskostenpauschale nicht erreichen. Wie soll ich mich der Familienkasse gegenüber verhalten.

    Soll ich den Arbeitsantritt sofort melden( evtl. Einstellung der Kindergeldzahlung)
    oder
    mit der 1. Gehaltsabrechnung und einer Bescheinigung des Arbeitgebersüber die vorraussichtlichen Einkünfte bis 31.7.2008
    zur Familienkasse gehen und den Sachverhalt klären?????

    Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße

  5. Hallo Proffi1000,

    generell würde ich das Kindergeld weiter laufen lassen. Es besteht jedoch Meldepflicht, d.h. jegliche Veränderungen müssen angezeigt werden. Die Meldepflicht obliegt Ihnen als Kindergeldberechtigten.

    Melden Sie die tatsächlichen Verhältnisse der Familienkasse, müssen Sie eine Einkommensvorausschau für das Jahr 2008 erstellen und beilegen. Evtl. wird lt. der Unterlagen erneut Kindergeld bewilligt. Ist der Sachbearbeiter bzgl. der Einnahmen etwas unsicher, müssen Sie mit der Kindergeldzahlung für das Jahr 2008 bis ins Jahr 2009 warten. Nun können Sie die tatsächlichen Einkommnesverhältnisse belegen und erhalten aufgrund des zu geringen Einkommens Kindergeld bzw. eine Kindergeldnachzahlung für das Jahr 2008.

    Lt. Ihren Angaben übersteigt das Jahres-Nettoeinkommen nicht den Grenzbetrag in Höhe von € 7.680. Dadurch besteht auch keine Gefahr der Rückzahlung des erhaltenen Kindergeldes.

    Die früheste Überprüfung des Jahreseinkommen des Kindes wird im Laufe des folgenden Jahres sein. Manche Familienkassen überprüfen jährlich, andere wiederum erst am Ende der Ausbildung. Dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

    Diese Angaben sind nur Erfahrungswerte und keine Rechtsberatung. Diese sollen als Leitfaden im Umgang mit der Familienkasse dienen.

  6. Hallo,

    hab jetzt nach der ersten Gehaltszahung eine Veränderungsmitteilung an die Familienkasse gemacht. Zusätzlich habe ich eine Einkommensvorausschau erstellt und beigefügt. Nach 3 Tagen hatte ich eine erneute Festsetzung des Kindergelds.

    Für die Monate Januar bis März hatte ich noch Kindergeld erhalten
    Ist es richtig, dass für die Berechnung der Einkommensgrenze nur 9/12 der 7680,- Euro sowie der Werbungskostenpauschale angesetzt werden dürfen?

  7. Hallo Proffi 1000,

    die Kindergeldberechnung für den weiteren Bezug von Kindergeld ist tatsächlich nicht ganz einfach zu verstehen.

    Die Nettoeinkommensgrenze pro Jahr beträgt € 7.680 € oder umgerechnet € 640 je Monat. Arbeitet eine Kindergeldberechtigte Person anteilig oder endet eine Ausbildung oder Studium, wird der jeweilige Kindergeldanspruch umgerechnet auf die entsprechenden Monate.

    Hat Ihre Tochter jedoch lt. Ihren Angaben vom 07. April nur vier Monate gearbeitet und beginnt dann das Studium, wird diese Zeit angerechnet. Verdient Ihre Tochter ab Oktober bis Dezember während der Studienzeit nur geringfügig oder nichts dazu, wird das entsprechend zusammen veranlagt. In diesem Fall zählen diese neun Monate von April bis Dezember 2008 gesamt. Sollte die Familienkasse einer anderen Auffassung sein, legen Sie Widerspruch ein und bestehen Sie auf Ihr Recht.

    Es stimmt, die Werbungskosten können Sie “nur” anteilig ansetzen. Für das Jahr 2008 wäre somit für Ihre Tochter folgende Berechnung relevant:

    € 920 : 12 Monate x 9 Monate = € 76,67 = 690 Euro >> pauschale Werbungskosten

    Aber bedenken Sie, dass in der Regel höhere Werbungskosten entstehen, die gerne in Vergessenheit geraten. Nutzen Sie alle Möglichkeiten um den Anspruch auf Kindergeld nicht zu verlieren!

    Tipp: Selbst die Fahrten zum Finanzamt oder der Familienkasse können als Werbungskosten abgesetzt werden.

    Wäre nett, wenn Sie uns über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten würden. Danke.

    Viel Erfolg.

    Liebe Grüsse
    Michaela

  8. Hallo Proffi 1000,

    Nach neuester Rechtsprechung müssen die Familienkassen den vollen
    Satz der Werbungskostenpauschale in Höhe von 920 Euro in Abzug bringen.

    Diese Regelung trifft auch dann zu, wenn in einem Kalenderjahr nur z.B.
    6-8 Monate gearbeitet wurde. Oder wenn die Ausbildung beispielsweise
    im Laufe des Jahres beendet wurde.

    Wichtig: Probieren Sie auf jeden Fall erst den vollen Satz anzusetzen!
    Korrigieren Sie gegebenenfalls den eingereichten Antrag auf die volle
    Werbungskostenpauschale.

  9. Hallo admin,

    könnten Sie mir mitteilen, welches Gericht so entschieden hat (evt. mit AZ) ?
    Vielen Dank im voraus.

    MfG
    Dirk

  10. Hallo Michaela,

    Nachfolgend der Sachverhalt: Mein Sohn im 28.Lebensjahr, behindert 50% (Ausweis-leidet unter Psychosen, endogene Schizophrenie seit fast 10 Jahren) hat unter für ihn erschwerten Bedingungen eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht.

    Nach der Ausbildung sollte er sich Arbeitssuchend melden, da der Betrieb keine Azubis übernimmt. Dies hat er getan,erhielt dem entsprechend wenig Arbeitslosengeld und da er allein in einer Wohnung lebt (auf anraten des Psychiater mit Betreuung durch die Caritas) musste er Arge2 beantragen um überhaupt klar zu kommen.

    Die Arbeitsagentur hat ihm geraten doch ein Studium zu beginnen, da er für den Arbeitsmarkt nur schwer zu vermitteln wäre.Tatsächlich hat er auch 3 Monate kein Stellenangebot erhalten.Er hat sich dann für ein Studium entschieden (sein Psychiater war nicht so begeistert und sie stehen auch jetzt in ständigem Kontakt).Die Arbeitsagentur meinte so hätte er später die Möglichkeit als Freiberufler zu arbeiten.

    In dieser Zeit habe ich auch kein Kindergeld erhalten, war wieder kein Problem in sofern ,das die Arge2 der Meinung war, es stehe Tim zu und ist in Vorleistung gegangen und wollte sich das Geld von der Familienkasse zurück holen.

    Ich hatte natürlich stets schriftlichen Kontakt mit der Fa.-Kasse.
    Das Studium hat begonnen, wir haben einen neuen ( verlängert)
    Schwerbehindertenausweis eingereicht.Natürlich kein Kindergeld,weil die Familienkasse meint, er könne dem Arbeitsmarkt mit 15 Stunden in der Woche zur Verfügung stehen und sich selbst finanziell unterhalten. Außerdem sagt die Familienkasse dadurch, das die Arbeitsagentur Arbeitslosengeld gezahlt hat stände er der Arbeitswelt zur Verfügung. Frage mich nur, was wir hätten tun sollen, wer hätte ihm denn Geld gegeben?

    Ich habe natürlich gegen alle negativen Entscheide Rechtsspruch eingelegt. Wir haben ein aktuellen Attest vom Psychiater eingereicht in dem dieser sagt : Studium okay, aber auf keinen Fall zusätzlich arbeiten. Auch hat er nochmal alle Medikamente auf geführt, damit man die schwere der Krankheit erkennt und auch alle beruflichen Einschränkungen aufgezählt. Natürlich kein Kindergeld!

    Jetzt hat die Familienkasse im letztem Brief geschrieben ich hätte jetzt nur noch die Möglichkeit einer Klage, wenn ich die Entscheidung nicht akzeptiere.

    Ich weiß nicht mehr weiter! Hätte ich eine Chance den Fall zu unseren
    Gunsten zu gewinnen? Ich habe nicht viel Geld, ich lebe allein.

    Übrigens hat das Finanzamt auch ein Kind auf die Steuerkarte eingetragen und Kinderfreibetrag, der Beamte war auch der Meinung mir würde das Kindergeld zu stehen.

    Bitte helfen Sie mir mit einer Antwort, vielleicht gibt es ja schon mal ein Urteil im ähnlichen Fall. Mein Sohn, weiß nichts von diesem ganzen Krieg, es würde ihn wieder ganz durcheinander bringen und im schlimmsten Fall eine Akut-Psychose auslösen.

    In der Hoffnung auf eine schnelle Antwort verbleibe ich mit einem lieben Adventsgruss

    Conny

  11. Horstick

    09.06.2010 um 13.55 Uhr

    Hallo!

    Ich werde 26 Jahre alt

    Und habe auch eine Frage, die für mich sehr wichtig ist.

    Bin seit etwa 19 Monaten in der Lehre, und voraussichtlich noch bis

    August 2011. Meine Mutter bekam bis lang Kindergeld, nun soll meine Mutter

    Wieder einen neuen Antrag fürs Kindergeld beantrage. Jetzt ist es so,

    2009 habe ich 9550€ brutto verdient, laut Steuerkarte.

    Und werde ab August 2010 noch mehr verdiene, und zwar 840€ Brutto plus

    Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld usw.(falls sich bis dahin nichts ändert)

    Meine Frage! Kann es sein, wen meine Mutter den antrag stellt (mit allen Angaben)

    Das ich Kindergeld zurück zahlen muss? Und wen ja, soll ich überhabt einen antrag

    Stellen, Um eine Rückzahlung zu vermeiden?

  12. Hallo,
    wer kann mir bei dem Kindergeld-Dschungel weiterhelfen.
    Die Kindergeldstelle ist der Meinung, dass mein Sohn (20 J.) keinen Anspruch mehr auf Kindergeld für den Monat Dezember 2010 hat.
    Mein Sohn hatte folgende Einnahmen in Kalenderjahr 2010. Januar bis Juli 2010 Lehrlingsgeld in Höhe von insgesamt 2205 € (netto) + 368 € KG (f. Aug. + Sept. 2010) + ca. 400 € Arb.-Geld + 368 € KG. Das wären bis Ende November 2010 = 3341 €. Am 6.12.2010 hat er eine Tätigkeit aufgenommen. Dafür erhielt er im Monat Dezember 2010 = 886 €. Das wären zusammen = 4227 €. Steht meinem Sohn nun noch Kindergeld für den Monat Dezember 2010 zu oder nicht. Bin für jede Hilfe dankbar.
    Recht vielen Dank.

    Kaktus09

  13. Hallo Kaktus09,

    gerne helfe ich Ihnen weiter.

    Hat Ihr Sohn bis zum 30.11.2010 auf Lohnsteuerkarte gearbeitet oder tatsächlich nur bis zum 31.07.2010. Was war während des Zeitraums August, September, OKtober und November 2010?? War er ab 01.12. bis 05.12.2010 arbeitlos gemeldet oder schon zuvor? Oder hat er auf die Arbeitslosmeldung verzichtet, weil er schon einen neuen Job in Aussicht hatte?

    Wie kommen Sie auf die Summe von 368 Euro KG, denke hier Kindergeld??? Sie schreiben von 368 € für Januar bis Juli 2010 und 368 Euro für August und September.
    Haben Sie für Oktober, November Kindergeld erhalten und nur für den Monat Dezember steht die Kindergeldzahlung aus?

    Gruß

    Michaela

  14. Hallo Michaela,
    danke erst mal für die schnelle Antwort. Ich möchte gleich mal mein Chaos ordnen. Also es verhält sich folgendermaßen: Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli 2010 = je 320 € Lehrlingsgeld + Januar – Juli = je 184 € Kindergeld, da noch in der Ausbildung und das Lehrlingsgeld auf Lohnsteuerkarte. August und September schulische Ausbildung, das heißt nur Kindergeld = 2x 184 €, Oktober, November und vom 1.12.-05.12.2010 arbeitslos = 200 € Arbeitslosengeld für Okt., 200 € Arbeitslosengeld für Nov. und 30 € Arbeitslosengeld für 1.12.-05.12.2010 + Okt. u. Nov. je 184 € Kindergeld. Ab 06.12.2010 in Vollzeit tätig. Er hat für Dez. 2010 = 886 € Lohn erhalten. Kein Kindergeld mehr.
    Hier noch mal in Zahlen:
    Januar: 320 € + 184 €
    Februar: 320 € + 184 €
    März: 320 € + 184 €
    April: 320 € + 184 €
    Mai: 320 € + 184 €
    Juni: 320 € + 184 €
    Juli: 320 € + 184 €
    August: 184 €
    September: 184 €
    Oktober: 200 € + 184 €
    November: 200 € + 184 €
    Dezember: 30 € (anteilig Arbeitslosengeld) + 886 € Lohn

    In der Kindergeldverordnung steht, dass der Betrag von insgesamt 8004 € im Jahr nicht überschritten sein darf. Jetzt kommen die aber mit 1/12 von … Das verstehe ich nicht so richtig. Bitte hilf mir hier weiter.
    Recht vielen Dank.

    Kaktus 09

  15. Hallo Kaktus 09,

    mit diesen Einkommensangaben liegt Ihr Sohn weit unter der Netto-Einkommensgrenze.
    Die Arbeitslosmeldung vom 01.10. bis 05.12.2010 berechtigt zum Kindergeldbezug. Ein Tag im Monat Dezember arbeitslos gemeldet reicht generell aus um als Kindergeldberechtigter Anspruch auf Kindergeld für Ihren Sohn zu erhalten. Die Arbeitsaufnahme zum 06.12.2010 bedeutet definitiv nicht, dass denn dieses Geld zurückgezahlt werden muss.

    Weiterhin haben Sie für Ihren Sohn Anspruch auf Kindergeld wenn dieser nach der Ausbildung bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres keine neue Arbeitsstelle findet. Voraussetzungen für die Weiterzahlung von Kindergeld für ein Kind nach der Ausbildung und unter 21 Jahre: Arbeitslosmeldung nach der Ausbildung mit Bezug von Arbeitslosengeld oder die
    Arbeitssuchendmeldung nach einer schulischen Ausbildung oder nach einem Schulbesuch der Haupt- oder Realschule bzw. dem Gymnasium oder einer anderen Schule und ohne den Bezug von Arbeitslosengeld I.

    Welchen Antrag haben Sie für Ihren Sohn auf Kindergeld gestellt?
    Haben Sie schriftlich eine Ablehnung für die zwei gestellten Kindergeldanträge erhalten? Falls ja, wurde eine entsprechende Begründung seitens der Familienkasse beigefügt??

    Zur INFO:
    Korrekt wäre der Antrag auf “Weiterzahlung von Kindergeld für ein über 18 jähriges Kind ohne….” gewesen.

    Hoffe Ihnen helfen diese Angaben weiter.

    Gruß

    Michaela

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